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Nachrichten
- Redaktion
Tangrintel-Volksfest 2026: Diese Sperrungen, Busse und Termine müssen Besucher jetzt kennen
Hemau macht sich bereit: Das Tangrintel-Volksfest 2026 wirft seine Schatten voraus
Von Freitag, 4. bis Dienstag, 8. September 2026, wird in Hemau wieder gefeiert: Das Tangrintel-Volksfest 2026 steht kurz bevor und lockt Besucher aus der Region auf den Volksfestplatz. Damit der Festbesuch reibungslos gelingt, informiert die Stadt Hemau vorab über wichtige Verkehrsregelungen, Busangebote, Reservierungsmöglichkeiten und geänderte Öffnungszeiten.
Achtung Autofahrer: Halteverbot am Volksfestplatz und am Bodenhofer Weg
Bereits vor dem offiziellen Festbeginn greifen erste Maßnahmen: Wegen der Auf- und Abbauten der Schausteller gilt von Montag, 24. August 2026, bis einschließlich Freitag, 11. September 2026, ein absolutes Halteverbot auf dem gesamten Volksfestplatz sowie entlang des Bodenhofer Weges. Besucher und Anwohner sollten diesen Zeitraum unbedingt beachten und rechtzeitig alternative Parkmöglichkeiten einplanen.
RVV-Linien 28 und 66 betroffen: Diese Umleitung gilt während des Volksfest-Aufbaus
Während des Halteverbots können die RVV-Linien 28 und 66 die Haltestelle „Volksfestplatz“ nicht anfahren. Die RVV-Linie 28 endet und beginnt in diesem Zeitraum vorzeitig an der Haltestelle „Hemau Wittelsbacher Straße“. Gewendet wird auf dem Vorplatz der Feuerwehr. Zusätzlich kommt es wegen des Festzuges am Freitag, 4. September 2026, im Bereich des Stadtplatzes zu Behinderungen beziehungsweise zu einer kurzfristigen Sperrung.
Glascontainer wird entfernt: Das müssen Bürgerinnen und Bürger wissen
Auch rund um die Abfallentsorgung gibt es eine vorübergehende Änderung: Der Glascontainer am Volksfestplatz wird von Anfang August bis Mitte September 2026 entfernt. Wer Altglas entsorgen möchte, sollte in dieser Zeit auf andere Standorte ausweichen.
Volksfestbus bis 2:30 Uhr: Sicher nach Hause nach dem Feiern
Für eine bequeme und sichere Heimfahrt ist an jedem Volksfesttag gesorgt. Vor dem ehemaligen Postamt stehen Busse bereit, die Besucherinnen und Besucher im Stundentakt bis 2:30 Uhr nach Hause bringen. Der Fahrpreis beträgt für Erwachsene ab 16 Jahren drei Euro, Kinder fahren für einen Euro mit.
Kostenloser Seniorenbus zum Tangrintelnachmittag
Am Volksfest-Samstag, 6. September 2025, gibt es einen kostenlosen Busservice für alle Seniorinnen und Senioren zum Tangrintelnachmittag. Die Gäste werden zu Hause abgeholt und direkt zum Volksfest gebracht. Die Rückfahrt ist um 18:00 Uhr an der Bushaltestelle beim ehemaligen Postamt geplant. Die genauen Abholzeiten veröffentlicht die Stadt Hemau auf ihrer Internetseite.
Tischreservierungen im Festzelt: Nur an diesem Termin möglich
Wer sich einen Platz im Festzelt sichern möchte, sollte schnell sein: Tischreservierungen können direkt über das Festbüro im Festzelt am Donnerstag, 3. September 2026, von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr vorgenommen werden. Pro reserviertem Tisch müssen zehn Biermarken gekauft werden. Wichtig: Es ist ausschließlich Barzahlung möglich.
Hemau-Fächer und geänderte Öffnungszeiten am Volksfest-Dienstag
Passend zum Fest gibt es den Hemau-Fächer als praktisches Accessoire gegen Festzelt-Hitze und als Ergänzung zur Tracht. Er ist im Rathaus bei der Kasse in Zimmer 06 zu den bekannten Öffnungszeiten für zwei Euro pro Stück erhältlich. Am Volksfest-Dienstag, 8. September 2026, hat die Stadtverwaltung nur bis 12:00 Uhr geöffnet. Am Nachmittag bleiben alle Einrichtungen der Stadt Hemau geschlossen – dazu zählen auch die Deponien und der Wertstoffhof.
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Crange-Überraschung: Dorstener Reisemetzgerei Miske holt begehrten Schausteller-Award
Ein Kirmes-Klassiker wird ausgezeichnet
Die Dorstener Reisemetzgerei Miske hat auf der Cranger Kirmes eine der begehrtesten Auszeichnungen der Schaustellerbranche erhalten. Metzgermeister Alfred Miske und seine Tochter Daniela wurden im Ratssaal des Herner Rathauses mit dem Award „Bester auf Crange 2025“ geehrt. Die Auszeichnung wurde im Rahmen des traditionellen Schaustellerempfangs der Stadt Herne vergeben – einen Tag vor dem offiziellen Start der Cranger Kirmes 2026.
Warum Miske auf Crange längst Kultstatus hat
Authentizität, Herzblut, ein klares Konzept, Ideenreichtum und Liebe zum Detail: Genau diese Mischung macht die Reisemetzgerei Miske nach Einschätzung der Cranger Kirmes zu einem besonderen Bestandteil des größten Volksfestes in Nordrhein-Westfalen. Seit mehr als fünf Jahrzehnten gehört der Familienbetrieb aus Dorsten fest zum gastronomischen Angebot auf Crange.
Am bekannten Stammplatz an der Hauptstraße/Ecke Dorstener Straße, direkt gegenüber dem Cranger Tor, legen viele Kirmesgäste traditionell eine Pause ein. Im Schinkenbrathaus werden unter anderem Schinken-Bratwurst, Schinken-Krakauer, Schinken-Geschnetzeltes und Prager Grillschinken angeboten. Alfred Miske steht dabei für klassische handwerkliche Qualität, während Daniela Miske das Unternehmen heute als Inhaberin weiterentwickelt.
Cranger Kirmes 2026 erwartet Millionenpublikum
Die Cranger Kirmes startet am Donnerstag, 6. August, und dauert elf Tage bis Sonntag, 16. August. Auf dem Festplatz am Rhein-Herne-Kanal werden mehr als vier Millionen Besucherinnen und Besucher erwartet. Der „Bester auf Crange“-Award wird traditionell rückwirkend für das vergangene Kirmesjahr vergeben und gilt als besondere Anerkennung innerhalb der Schaustellerfamilie.
Gerührte Dankbarkeit und große Wertschätzung
Alfred Miske zeigte sich bei der Auszeichnung sichtlich bewegt. Er habe sich herzlich bedankt und daran erinnert, dass er früher bereits auf dem Herner Wochenmarkt gestanden habe und schon damals nach Crange gewollt habe. Auch Patrick Arens, Präsident des Bundesverbandes für Schausteller und Marktkaufleute, würdigte den Familienbetrieb. Er habe betont, dass die Miskes die Auszeichnung verdient hätten, und erklärt, der Stand sei für ihn während seiner Jahre als direkter Nachbar auf der Cranger Hauptstraße wie ein Rückzugsort im hektischen Kirmestreiben gewesen.
Herne setzt ein Zeichen für die Schausteller
Hernes Oberbürgermeister Frank Dudda habe vor der Verleihung hervorgehoben, dass Crange für Stimmung, Gefühl und Haltung stehe. Vor allem gehe es darum, Menschen trotz aller Widrigkeiten zusammenzubringen. Die Ehrung und der Empfang im Herner Rathaus seien Ausdruck der Wertschätzung für alle Schausteller. Albert Ritter, Vorsitzender des Deutschen Schausteller-Bundes, habe diesen Gedanken aufgegriffen und erklärt, ein Wohnzimmer öffne man nur für Freunde. Die Schausteller fühlten sich in Herne, Wanne-Eickel und besonders auf Crange als dauerhafte Freunde. Für die Reisemetzgerei Miske dürfte dieser Tag damit mehr gewesen sein als eine Auszeichnung: Er war ein sichtbares Zeichen dafür, wie tief der Familienbetrieb in der Kirmeskultur verwurzelt ist.
„Crange ist Stimmung! Crange ist Gefühl! Crange ist aber vor allem auch Haltung. Unserer Haltung ist, dass wir Menschen zusammenbringen wollen, trotz aller Widrigkeiten in dieser Welt.“ Mit diesen Worten bedankte sich Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda vor der Verleihung des Awards bei allen Schaustellern und lobte vor allem die gemeinsame Wertschätzung: „Diese Ehrung einer der Ihren sowie der Empfang hier in unserem Wohnzimmer drückt unsere Wertschätzung für alle Schausteller aus.“ Ein Satz, den Albert Ritter, Vorsitzender des Deutschen Schausteller-Bundes (DSB), natürlich besonders gerne hörte: „Ein Wohnzimmer öffnet man nur für Freunde. Und wir fühlen uns hier in Herne und Wanne-Eickel und natürlich vor allem in Crange als dauerhafte Freunde. Immer wieder höre ich, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht nur von Schaustellern, sondern von unseren Schaustellern sprechen.“
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Steglitzer Woche überrascht mit starkem Zeichen für Inklusion
Ein Festtag, der für viele Kinder unvergesslich bleibt
Rund 2.000 Kinder mit Behinderungen aus ganz Berlin haben am Dienstag, 2. Juni 2026, den Festpark am Teltowkanal in einen Ort voller Freude verwandelt. Auf Einladung des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf und des Schaustellerverbandes Berlin e. V. durften sie die Attraktionen der 72. Steglitzer Woche kostenlos nutzen. Zwischen 12:00 Uhr und 14:00 Uhr war das Gelände exklusiv für die Kinder, ihre Eltern und ihre Betreuer geöffnet. Zudem öffneten die Schausteller ihre Fahrgeschäfte eigens zwei Stunden früher. Jedes Kind erhielt außerdem ein Stofftier als Erinnerung an den besonderen Tag. Die 72. Steglitzer Woche wird vom Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf und dem Schaustellerverband Berlin e. V. veranstaltet und läuft noch bis zum 7. Juni 2026 im Festpark am Teltowkanal.
40. Ehrentag setzt Zeichen für Inklusion
Der Ehrentag für Kinder mit Behinderungen wurde bereits zum 40. Mal ausgerichtet und gilt als fest verankerter Bestandteil der Steglitzer Woche. Das Bezirksamt organisiert berlinweit Fahrdienste für Kinder mit Behinderungen zu ihren Förderschulen und sorgte auch an diesem Tag dafür, dass die Kinder sicher zum Festgelände gebracht wurden. Damit wird das Volksfest nicht nur zum Ort der Unterhaltung, sondern auch zu einem sichtbaren Beispiel für gelebte Teilhabe.
Veranstalter betonen die besondere Bedeutung des Tages
Michael Roden, 1. Vorsitzender des Schaustellerverbandes Berlin e. V., erklärte, dieser Tag gehöre für die Mitglieder fest zur Steglitzer Woche und es sei ein besonderes Erlebnis, die Freude der Kinder mitzuerleben. Auch Gernot Mann vom Veranstaltungsmanagement des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf machte deutlich, dass ein Rummelbesuch für viele Kinder mit Behinderungen nicht selbstverständlich sei. Umso wichtiger sei die Unterstützung des Schaustellerverbandes, um Barrieren abzubauen und den Kindern einen bleibenden Tag zu ermöglichen.
Steglitzer Woche läuft noch bis 7. Juni 2026
Die Steglitzer Woche zählt zu den traditionsreichen Bezirksfesten in Berlin und findet 2026 bereits zum 72. Mal statt. Besucherinnen und Besucher können sich laut offiziellen Angaben auf freien Eintritt, zahlreiche Attraktionen und ein umfangreiches Bühnenprogramm freuen. Das Fest im Bereich des Teltowkanals läuft noch bis Sonntag, 7. Juni 2026.
Öffnungszeiten im Überblick
Montag bis Donnerstag: 14:00 – 22:00 Uhr
Freitag und Samstag: 14:00 – 23:00 Uhr
Sonn- und Feiertage: 14:00 – 22:00 Uhr
Ort: Festgelände und Bühnen-Pavillon, Parkanlage am Teltowkanal (Bäkestraße)
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Ein Tag voller Freude und gelebter Solidarität für die Kinder aus Neuburg an der Donau
(km) Beim diesjährigen Donaumoosvolksfest Karlshuld wurde Herzlichkeit ganz großgeschrieben: Kinder einer Einrichtung von Regenbogen Wohnen gGmbH in Neuburg an der Donau durften einen ganz besonderen Tag voller Freude und unbeschwerter Momente erleben.
Dank des Engagements von Sascha Feger sowie dem KirmesMagazin-Herausgeber Christian Fischer, dem seit vielen Jahren die Einrichtung besonders am Herzen liegt, wurde den Kindern ein Besuch auf dem Volksfest ermöglicht. Die Initiative brachte Schausteller und soziale Einrichtung zusammen – mit beeindruckendem Ergebnis.
Freifahrten und strahlende Gesichter
Die Schausteller des Volksfestes zeigten sich von ihrer großzügigsten Seite und luden die Kinder zu zahlreichen kostenlosen Fahrten ein. Besonders hoch hinaus ging es im Riesenrad der Familie Fahrenschon, das einen atemberaubenden Blick über das Festgelände bot.
Rasant wurde es im Autoscooter von Edmund Diebold jun., während das liebevoll gestaltete Kinderkarussell von Kevin Kraus für die jüngeren Gäste ein Highlight war. Für ausgelassene Stimmung sorgte außerdem der „Gaudi Hopser“ von Alexander Thakofer – ein Garant für Spaß und Lachen.
Gemeinschaft, die bewegt
Die herzliche Einladung der Schausteller war weit mehr als nur ein Volksfestbesuch. Sie schenkte den Kindern unbeschwerte Stunden, ließ Sorgen in den Hintergrund treten und zauberte ein Lächeln in viele Gesichter – auch bei den Betreuerinnen, die ebenfalls die besondere Atmosphäre sichtlich genossen.
Solche Aktionen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig gesellschaftlicher Zusammenhalt ist und wie viel bereits durch kleine Gesten erreicht werden kann. Das Engagement aller Beteiligten macht Mut und setzt ein starkes Zeichen für Solidarität und Mitmenschlichkeit in der Region.
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- Redaktion
Musik und Menschlichkeit: Diebolds Skooter als Treffpunkt der Generationen
Wenn man in Karlshuld über den Festplatz schlendert, gehört ein Name untrennbar dazu: Diebold. Seit über fünf Jahrzehnten prägt die Familie Diebold mit ihren Autoskootern das Bild des Donaumoosvolksfests. Im Gespräch lässt er die Geschichte Revue passieren – von „harter Knochenarbeit“ über die Geburtsstunde des „Driftens“ bis hin zur Zukunft einer echten Schausteller-Dynastie.
Karlshuld im Jahr 1972: Ein zehnjähriger Junge, der vier Jahre im Internat war, wird an der Schule der Donaumoos-Gemeinde sofort freundliche aufgenommen. Dieser Junge war Edmund Diebold jun. Heute, über 50 Jahre später, kommt er immer noch zum Donaumoos-Volksfest – gereift, erfahren, aber mit der gleichen Leidenschaft wie am ersten Tag.
Vom Zeltbau zur Hightech-Anlage
Wer heute sieht, wie modern ein Autoskooter aufgebaut wird, vergisst oft die körperlichen Strapazen der Vergangenheit. „Damals mussten wir die Anlage wie ein Bierzelt aufstellen“, erinnert sich Diebold. „Alles wurde mit der Leiter oben zusammengesteckt. Das war ein enormer Aufwand.“
Über die Jahrzehnte folgte der technische Wandel. 1980 übernahm Edmund Diebold jun. den legendären Säulen-Scooter seines Vaters (Baujahr 1960). Mussten früher 60 bis 70 Tonnen händisch abgeladen werden, sind heute dien Anlagen auf einem Anhänger montiert, werden hydraulisch ausgeklappt – eine enorme Erleichterung. Auch die Wartung hat sich gewandelt: Hatte man früher täglich schwarze Hände von der Reparatur defekter Wagen, sorgt heute wartungsarme LED- und RGB-Technik für faszinierende Lichteffekte und Zuverlässigkeit.
„Daddy Cool“ und die Mösler
Die Musikauswahl im Skooter ist seit jeher der Puls der Zeit. In den 70ern dröhnte „Daddy Cool“ von Boney M. über die Fahrfläche – so lautstark, dass Diebolds Mitarbeiter Detlef prompt diesen Spitznamen erhielt. Heute ist das Programm breiter gefächert: Von aktuellen Charts bis hin zu Klassikern und Filmmusik ist alles dabei.
Und das Publikum? Das ist im Donaumoos besonders. „Die Mösler tragen ihr Herz auf der Zunge“, lacht Diebold. „Auf der Fahrbahn kracht es hier schon öfters, es geht deftig zu, aber immer herzlich.“ Besonders berührt ihn die Kontinuität: „Vor zehn Jahren wurde mir erst richtig bewusst, dass wir Generationen verbinden. Da stand ein Opa mit seinem Enkel am Platz und sagte: ‚Schau, beim Diebold bin ich schon gefahren, dein Papa auch, und jetzt darfst du ran.‘“
Krisen, Kurven und die Kunst des Driftens
Doch die 50 Jahre waren nicht immer nur „Zuckerlecken“. Diebold erinnert sich an harte Zeiten, wie das Jahr 1979, als Personalmangel und Schulden das Geschäft belasteten. Auch die Jahrtausendwende forderte seinen Tribut. „Die Umsätze gingen deutlich zurück, aber nach Corona hatten wir wieder sehr gute Jahre“, bilanziert der Fachmann.
Die neueste Innovation, die derzeit für Begeisterung sorgt: Die sogenannten „Drifter“. Von den rund 50 Wagen im Bestand der Diebolds sind 16 in Karlshuld im Einsatz. „Per Knopfdruck klinkt sich die Hinterachse aus, das Heck schwenkt aus und man driftet über die Bahn“, erklärt Diebold stolz. Ein Fahrgefühl, dem sich selbst seine Ehefrau – eine Quereinsteigerin in die Branche – nicht entziehen kann.
Eine Dynastie blickt nach vorn
Die Zukunft der Diebold-Tradition scheint gesichert. Sohn Florian führt bereits einen eigenen, größeren Autoskooter-Betrieb in der vierten Generation. Für die aktuelle Anlage, die gerade in Karlshuld steht, hat sich Edmund Diebold jun. mit dem jungen Nürnberger Georg Schweizer einen Juniorpartner ins Boot geholt.
„Die jungen Leute haben gute Ideen, und die Technik bleibt nicht stehen“, sagt Diebold. Doch eines ist ihm wichtig: „Die Erfahrung von 50 Jahren bekommt man nicht in drei Monaten.“ Die Geschichte der Familie reicht weit zurück, bis in die 1930er Jahre, als sein Großonkel bereits beim legendären „Karussellkönig“ Hugo Haase als Geschäftsführer tätig war.
Nach über 50 Jahren in Karlshuld ist für Edmund Diebold klar: Der Autoskooter ist mehr als ein Fahrgeschäft – er ist ein Stück Lebensgefühl, das auch nach über einem halben Jahrhundert nichts von seiner Faszination verloren hat.
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