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Kirmes/Volksfeste
- Redaktion
Vom 16. September bis 3. Oktober 2023 findet auf der Münchener
Theresienwiese das größte Volksfest der Welt statt.
(km) Beim
188. Oktoberfest kann dieses Jahr ganze 18 Tage lang gefeiert werden. Den
Auftakt bildet der traditionelle Fassanstich durch Oberbürgermeister Dieter
Reiter am Samstag, 16. September 2023 um 12:00 Uhr in der
Schottenhamel-Festhalle.
Das Festgelände
erstreckt sich über eine Fläche von 34,5 Hektar. Zum Oktoberfest 2023 haben sich
898 Betriebe beworben. 474 Betriebe wurden in diesem Jahr zugelassen, darunter
140 aus der Gastronomie, 138 Schaustellergeschäfte, 196 Marktkaufleute sowie
mehrere Servicebetriebe. Auf der Oidn Wiesn wird es 39 Betriebe geben, davon 14
gastronomische, 23 Schaustellergeschäfte und zwei Marktkaufleute.
In den 17 Festhallen mit zusammen rund 120.000 Sitzplätzen werden die
speziellen Oktoberfestbiere der sechs traditionellen Münchner Großbrauereien
Augustiner, Hacker-Pschorr, Löwenbräu, Paulaner, Spaten und Staatliches
Hofbräuhaus mit einer Stammwürze von rund 13 Prozent ausgeschenkt. Dazu findet
sich ein breites Speisenangebot von klassisch bis vegan. Insgesamt laden 39
gastronomische Mittel- und Großbetriebe zum Feiern ein. Der Preis für eine Maß
Festbier variiert zwischen 12,60 und 14,90 Euro. Die Durchschnittspreise der
alkoholfreien Getränke betragen pro Liter für Tafelwasser 10,04 Euro, Spezi
11,65 Euro und für Limonade 11,17 Euro.
Das
Oktoberfest verändert sich jedes Jahr. Auch wenn es dieses Jahr keine neuen
Festzelte oder Wirte gibt, hat sich einiges getan. So wird es erstmalig
Online-Portale der Wirte geben, auf denen nicht genutzte Reservierungen zum
Originalpreis getauscht oder verkauft werden. Ein wichtiger Schritt, um den
Grauen Markt, wo oft tausende von Euro für einen Tisch verlangt wurden,
zurückzudrängen. Bereits 20 gastronomische Mittel- und Großbetriebe haben sich
für das Portal Oktoberfest-Booking.com als Lösung entschieden. Vom Tisch ist
beim Oktoberfest 2023 auch der Menüzwang beim Reservieren eines Tisches in den
Festhallen. Die Entscheidung über eine Reservierungsvergabe darf nicht länger
von der Auswahl eines Menüs abhängen. Der Mindestverzehr in den Hauptschiffen
der Zelte beträgt in der Regel zwei Maß Bier und ein halbes Brathendl. In den
Boxen und Galerien kommt ein Verzehrgutschein von 15 Euro dazu. Sonderregeln
gibt es für die Käfer-Wiesn-Schänke und das Weinzelt.
Mehr Service für die Gäste: Erstmalig wird es an drei wichtigen Punkten
auf dem Festgelände Informationsstände geben: in der Nähe des Haupteingangs, in
der Schaustellerstraße und an der Matthias-Pschorr-Straße. Dort können auch die
offiziellen Oktoberfest-Souvenirs, wie der Wiesnkrug, das Wiesnplakat und
Anstecker erworben werden. Wer sich vor seinem Besuch schon damit ausstatten
will, kann die Produkte online im offiziellen Oktoberfestshop unter
www.oktoberfest-shop.eu erwerben.
Eine Neuheitenregelung sorgt dafür, dass
das Münchner Oktoberfest für Innovationen im Bereich der Fahrgeschäfte und
Unterhaltungsgeschäfte attraktiv bleibt. Auf diese Weise kann das Fest seine
Anziehungskraft zwischen Tradition und Moderne behaupten. 2023 dürfen sich die
Wiesn-Fans auf ein neues Fahrgeschäft und zwei neue Laufgeschäfte freuen: Beim
Hoch-Rundfahrgeschäft „Mr. Gravity“ rotieren zehn Gondeln für zwei Personen auf
einer Scheibe. Die Scheibe ist an einem ebenfalls drehbaren in beide Richtungen
rotierenden Arm montiert. Er kann bis auf zu 20 Meter Höhe ausgefahren werden.
In voller Höhe steht die Scheibe dann beinahe senkrecht. Während der Fahrt
werden Geschwindigkeiten von bis zum 100 Kilometer pro Stunde erreicht.
Auf den beiden Etagen des Laufgeschäfts „Crazy Outback“ gibt es
beispielsweise eine Koala-Waschanlage oder eine Känguru-Boxschule zu entdecken.
Ein Labyrinth, Wackeltreppen, Gänge mit Rüttelboden, Lichtspiele und vieles mehr
machen das Laufgeschäft zu einem Erlebnis für die ganz Familie. Kinder ab sieben
Jahre dürfen ohne Begleitung eines Erwachsenen auf Reisen gehen. Jüngeren
Kindern, deren Begleitung sich nicht mit ins Crazy Outback traut, bietet das
Geschäft einen Kids-Guide an, der mit ihnen durch das Geschäft geht.
Der Lauf-Parcours von „Crazy Island“ entführt die Gäste in die
Karibik. Mit seinen fünf Etagen ist es Deutschlands größtes
Adventure-Laufgeschäft Über 50 Hindernisse gilt es zu überwinden. Das Schau- und
Belustigungsgeschäft besticht durch ein großes Wasserbecken von 290
Quadratmetern auf 29 Metern Frontlänge. Hinzu kommen ein 10 Meter hoher
Wasserfall unter einer LED-Multi-Screen-Wand, vierdimensionale Effekte und eine
Hängebrücke zwischen den Stockwerken. Mitmachen dürfen Kinder bereits ab dem
zweiten Lebensjahr, Kinder unter zwei Jahren können von einer erwachsenen
Begleitperson kostenlos mitgenommen werden.
Neu im Bereich Gastronomie
ist die „Münchner Weinstub‘n“. Der Stehausschankbetrieb ist aus Echtholz gebaut,
der Almhüttenstil soll eine „griabige“ Wohlfühlatmosphäre schaffen. Angeboten
werden verschiedene mit dem Siegel „Bio-Bayern“ ausgezeichnete Weine.
Fünf Jubiläen gibt es auf der Wiesn 2023 zu verzeichnen: 99 Jahre Krinoline, 50
Jahre Käfer Schänke, 40 Jahre Scherzfotografie Christopher Doherty (Oide Wiesn),
20 Jahre Aktion Sichere Wiesn und die 15.000 Köpfung beim Schichtl.
München Tourismus bietet in diesem Jahr an den Wochenenden wieder
Baustellen-Führungen über die Wiesn mit offiziellen Guides an und öffnet damit
exklusiv die Tore zur Großbaustelle, immer samstags und sonntags jeweils um 9:30
Uhr und um 12:00 Uhr. Die erste Führung startete am 29. Juli 2023, die letzte
Führung ist am 27. August 2023.
Auch die Wiesn
fügt sich in den globalen Trend ein und setzt 2023 auf Bio-Lebensmittel. Während
2015 nur zwei große Festzelte Bio auf der Speisekarte hatten, werden sich dieses
Jahr nahezu in allen großen Zelten Bio-Gerichte finden. Auch das vegetarische
und vegane Angebot wurde im Vergleich zum Vorjahr ausgebaut. Mit einer Auswahl
von 80 Gerichten bietet nahezu jedes Zelt vegane und vegetarische Alternativen
an. Spitzenreiter sind die Käfer-Wiesn-Schänke (zwölf vegetarische und vier
vegane Gerichte) gefolgt von Kufflers Weinzelt und der Festhalle Schottenhamel
mit jeweils acht veganen oder vegetarischen Speisen.
Bereits 1997 wurde das Oktoberfest mit dem Bundesprojektpreis für
„Umweltrichtlinien für Großveranstaltungen“, dem sogenannten „Öko-Oscar“,
ausgezeichnet. Auch heute setzt das größte Volksfest der Welt Maßstäbe bei der
Umsetzung umweltverträglicher und ökologisch relevanter Maßnahmen bei
Großveranstaltungen: Abfallreduzierung, Wasser-Recycling, Verwendung von
M-Ökostrom und Speisen aus zertifiziertem Bio-Anbau und artgerechter
Tierhaltung. 2023 setzen 15 der großen Festzelte auf Ökostrom. Wasser-Recycling
gibt es bereits in acht Zelten. Vollständig klimaneutral sind drei Zelte,
darunter auch Kufflers Weinzelt, das dieses Jahr in einer Kooperation mit
„United Against Waste e.V.“ der Lebensmittelverschwendung den Kampf ansagt. In
der Ausführung bedeutet das während des Oktoberfests die tägliche Messung und
Analyse von Lebensmittelmüll. Nach einer Evaluierung können dann Maßnahmen für
das nächste Jahr umgesetzt werden.
Eine gute
Gelegenheit für einen Wiesn-Bummel sind die zwei Familientage, die an den ersten
beiden Dienstagen stattfinden. Hier gibt es ermäßigte Fahr-, Eintritts- und
Verkaufspreise.
Das Oktoberfest ist ein Fest der Landeshauptstadt
München. Veranstalter ist das städtische Referat für Arbeit und Wirtschaft
(RAW). Für die Organisation und Abwicklung der Wiesn ist der Referent für Arbeit
und Wirtschaft Clemens Baumgärtner verantwortlich.
Das Oktoberfest 2023 beginnt am Samstag, 16. September 2023 um 12:00 Uhr
mittags, und endet am Dienstag, 3. Oktober mit dem Betriebsende. Am
Eröffnungstag dürfen die gastronomischen Groß- und Mittelbetriebe ab 10:00 Uhr
alkoholfreie Getränke (kein alkoholfreies Bier) und kleine Gerichte verkaufen.
Die Schaustellergeschäfte öffnen von Montag bis Donnerstag ab 10:00 Uhr und sind
bis 23:30 Uhr geöffnet. Freitags und am Montag, 2. Oktober2023, sind sie von
10:00 Uhr bis 24:00 Uhr geöffnet. Samstags von 9:00 Uhr bis 24:00 Uhr, an den
Sonntagen und am Feiertag, 3. Oktober 2023, von 9:00 Uhr bis 23:30 Uhr
Die Oide Wiesn hat dieses Jahr längere Öffnungszeiten. Die Festzelte
sind jeden Tag von 10:00 Uhr bis 23:30 Uhr geöffnet. Der Ausschank endet um
22:30 Uhr. Die Schaustellergeschäfte sind am Eröffnungstag, Samstag, 16.
September 2023 von 12:00 Uhr bis 24:00 Uhr geöffnet, Montag bis Donnerstag von
10:00 Uhr bis 23:30 Uhr, Freitag, Samstag und Montag, 2. Oktober 2023, von 10:00
Uhr bis 24:00 Uhr. Sonntags und am Feiertag, 3. Oktober 2023, öffnet die Oide
Wiesn um 10:00 Uhr und schließt um 23:30 Uhr.
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- Redaktion
Wiesn-Paket mit Tischreservierung, Führung und Riesenrad.
(km) Auch zum Oktoberfest 2023 hat München Tourismus wieder ein Wiesn-Paket
geschnürt. Es bietet Gästen und Einheimischen die Möglichkeit, einen Platz an
einem Wiesn-Tisch zu reservieren, auch wenn sie als Einzelpersonen kommen und
nicht einen ganzen Tisch buchen möchten.
Dieser Baustein des Pakets wurde durch die enge Zusammenarbeit von München
Tourismus mit den Wiesnwirten ermöglicht. Das Paket umfasst die Reservierung für
einen Platz am Wiesn-Tisch im Festzelt (mittags und abends möglich), Essens- und
Biermarken, den aktuellen offiziellen Oktoberfestkrug, Tickets für jeweils eine
Fahrt mit dem Oktoberfest-Riesenrad und dem Russnradl sowie einen Gutschein für
eine Führung mit einem offiziellen Guide der Stadt.
Zur Auswahl stehen Touren über die Wiesn oder eine Altstadtführung. Die
Preise für das Wiesnpaket starten bei 107 Euro pro Person. Weitere Informationen
finden sich online unter
www.einfach-muenchen.de/wiesnpaket.
Die
offenen Führungen über die Wiesn richten sich ebenfalls an Einzelpersonen, die
nicht in einer Gruppe unterwegs sind. Im Zeitraum von Samstag, 16. September
2023 bis Dienstag, 3. Oktober 2023 finden die deutschsprachigen Touren montags
bis freitags um 11:45 Uhr und sonntags um 11:00 Uhr, die englischsprachigen
Führungen montags bis freitags um 13:30 Uhr und sonntags um 12:30 Uhr statt.
Das
Erwachsenenticket kostet 18 Euro. Treffpunkt ist der offizielle
Oktoberfest-Infostand in der Wirtsbudenstraße direkt hinter dem Eingangsbogen am
Haupteingang. Weitere Informationen im Internet unter
www.einfach-muenchen.de/wiesn-fuehrung.
Auch Gruppenführungen lassen sich in Deutsch und Englisch buchen:
www.einfach-muenchen.de/gruppen und
www.simply-munich.com/groups
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- Redaktion
Stoppelmarkt 2023 war einer der erfolgreichsten Märkte.
(km) Vechta hat einen rekordverdächtigen Stoppelmarkt 2023 erlebt. Darüber
waren sich alle Verantwortlichen bei einem Bilanzgespräch im Amtmannsbult schon
am letzten Markttag einig. „Das war einer der erfolgreichsten Stoppelmärkte, die
ich miterlebt habe“, sagte Bürgermeister Kristian Kater. Seine Einschätzung
unterstützte neben anderen auch ein altgedienter Schausteller. Klaus Wilhelm,
Betreiber des Riesenrades und Ehrenvorsitzender des Landesverbandes
Niedersachsen der Markt- und Schaustellerbetriebe, erklärte: „Der Besuch war der
beste, den ich je erlebt habe hier in Vechta, zumindest in den letzten 30
Jahren.“
Jürgen Meyer, Vorsitzender des Vereins reisender Schausteller Vechta, sprach von
einem „optimalen Stoppelmarkt, so wie er sein muss“. Sein Pendant Ludger Emken,
Vorsitzender der Vereinigung der Stoppelmarktwirte, stimmte zu: „Das war ein
historischer Jahrmarkt.“ Entsprechend zufrieden war auch Vechtas Marktmeister
Jens Siemer: „Wir hatten lange, lange nicht so einen Besucherandrang.“
Besonders erfreulich fand Klaus Wilhelm, dass an den
Stoppelmarkttagen „sehr viele Kinder auf dem Platz waren“. Das hatte auch Jens
Siemer zufrieden beobachtet. „Der Stoppelmarkt ist auch Kinderkarussell und
Zuckerwatte und nicht nur Party und Bierzelt“, betonte er.
Siemer
erinnerte an den „herausfordernden Aufbau“ der Fahrgeschäfte, Zelte und Buden
nach wochenlangen Regenfällen, die den Boden aufgeweicht hatten. Gemeinsam mit
dem Team des städtischen Bauhofs und dank der selbstlosen Hilfe der Beschicker
habe man diese Herausforderungen gemeistert, berichtete er. Mit Marktbeginn
verbesserten sich die Bedingungen schlagartig: „Das Wetter war nahezu so
getimed, dass es nur nachts oder am Vormittag geregnet hat“, sagte Siemer. Auch
die in diesem Jahr spät endenden Sommerferien seien günstig für den Stoppelmarkt
gewesen.
Dass die Besucherzahlen wieder auf vor
Corona-Niveau steigen würden, hatte sich bereits während des Umzugs am
Donnerstag angedeutet. Michael Bavendiek, Leiter des Einsatz- und
Streifendienstes im Polizeikommissariat Vechta, berichtete: „Es waren so viele
Leute am Straßenrand wie noch nie, das war einer der stärksten Donnerstage.“
Trotzdem hatte die Polizei nur wenige Einsatzlagen zum Start. „Es gab so gut wie
keine Einsätze und keine Körperverletzung auf dem Markt“, erklärte Bavendiek.
Aufgefallen sei ihm am Donnerstag der hohe Anteil an Menschen aus Vechta und der
direkten Nachbarschaft.
Auch an den anderen
Tagen war der Stoppelmarkt, gemessen an den großen Besucherzahlen, friedlich.
Bis zum Dienstag wurden bei der Polizei nur vier gefährliche Körperverletzungen,
15 einfache Körperverletzungen und ein Raubüberfall angezeigt. Die Zahl der
Diebstähle und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz bewegten sich laut
Polizei wie in den Vorjahren ebenfalls in einem überschaubaren Rahmen. Am sehr
gut besuchten letzten Markttag – laut Polizei ca. 100.000 Gäste – hatten die
Einsatzkräfte dann nur noch wenige, volksfesttypische Delikte wie zwei
Körperverletzungsdelikte, eine Beleidigung, eine Bedrohung und drei Verstöße
gegen das Betäubungsmittelgesetz zu verzeichnen.
Der Polizei zufolge wurden fünf Fälle registriert, in den Falschgeld in
Umlauf gebracht wurde. Auch mit Hilfe von Videoüberwachung konnten zwei
Verdächtige ermittelt werden. Zudem sind insbesondere die Wirtinnen und Wirte
und ihre Teams für das Thema sensibilisiert.
Die
Videoüberwachung auf dem Marktgelände zahlte sich auch am Sonntag zwischen 16:00
Uhr und 17:00 Uhr am Eingang West aus. Als viele Gäste den Markt dort verlassen
wollten und gleichzeitig viele Menschen zum Stoppelmarkt gingen, entschieden
Polizei und Marktleitung mit Blick auf die Videobilder, den sich begegnenden
Besucherverkehr zu ordnen. Der Eingang wurde entgegen anderslautender Meldungen
nicht gesperrt, sondern die Wege für die An- und Abreise klar definiert. „Wir
hatten die Lage jederzeit im Griff“, erklärte Siemer. Nach circa einer halben
Stunde hatte sich die Situation bereits wieder entspannt.
Von einem „normalen Stoppelmarkt ohne Ausreißer“, berichtete Henrik
Busch, Kreisbereitschaftsleiter des Deutschen Roten Kreuzes. 330 Hilfeleistungen
habe der Rettungsdienst bis Dienstagmittag erbracht, diese Zahl bewege sich im
Maß der Vorjahre. Sebastian Jütte, der Einsatzleiter des Malteser Hilfsdienstes,
berichtete von 35 Einsätzen. Ein Gast habe reanimiert werden müssen, sagte er.
Nach Einschätzung der Rettungskräfte hat es einen solch schwerwiegenden Notfall
lange nicht auf dem Stoppelmarkt gegeben. Die Reanimation sei erfolgreich
gewesen und der Mann in ein Krankenhaus gebracht worden, berichtete Jütte. Für
die Freiwillige Feuerwehr sprach Peter Eckhardt, stellvertretender
Stadtbrandmeister, von einem „sehr ruhigen Markt“.
Bürgermeister Kater dankte allen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften
für ihren Dienst auf dem Stoppelmarkt. Allein ihre große Präsenz gebe den
Besucherinnen und Besuchern ein sicheres Gefühl, sagte er. Der Stoppelmarkt 2023
habe auch wieder gezeigt, wie groß die Identifikation der heimischen Bevölkerung
mit dem Fest sei. „Wir können den Stoppelmarkt mit einem positiven Gefühl
beenden und freuen uns auf das nächste Jahr“, sagte Kater.
Das Foto
zeigt den starken Besuch auf dem Stoppelmarkt. Die Straßen, Karussells und Zelte
waren an allen Markttagen voller Menschen.
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- Redaktion
Veranstalter, Festwirt, Schausteller und Polizei ziehen positive
Siedlerfest-Bilanz.
(km) Am Sonntag ging das 65. Karlsfelder
Siedlerfest zu Ende. Wie schon in den vergangenen Jahren hat das beliebte
„Familienvolksfest am See“ auch dieses Jahr den zahlreichen Besucherinnen und
Besuchern ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht gezaubert.
„Wir sind rundum zufrieden“, sagt Christa Berger-Stögbauer von der
Siedlergemeinschaft Karlsfeld-Nord. „Wir hatten eine tolle Stimmung auf dem
Festplatz und im Zelt, bestes Volksfestwetter und zahlreiche Highlights - was
will man mehr“, so die Festreferentin.
Egal ob
Festumzug mit den Karlsfelder Vereinen, Seniorennachmittag, Brillant-Feuerwerk
oder Fundsachen-Versteigerung des Münchner Flughafens, „die Veranstaltungen
waren alle gut besucht und die Leute hochzufrieden“, so Berger-Stögbauer. Aus
der Vielzahl an Höhepunkten hebt die langjährige Festreferentin eine Sache
besonders hervor: „Dass wir dieses Jahr mal wieder ein Riesenrad hatten, war
eine besondere Attraktion. Der Blick über den See, über Dachau und München und
bei klarer Sicht bis in die Berge war einzigartig und einfach fantastisch.“
Am Siedlerfest-Donnerstag wurde das noch brandneue
Riesenrad vom Schaustellerpfarrer offiziell eingeweiht. Die Karlsfelder
Volksfestbesucher und -besucherinnen hoffen, es künftig noch öfters zu Gesicht
zu bekommen in den kommenden Jahren.
Die
Chancen stehen aber ganz gut: Schließlich ist Karlsfeld im Volksfestkalender der
Schaustellerinnen und Schausteller eine feste Größe und beliebte Adresse.
Christa Berger-Stögbauer zitiert einen Schausteller, der zum ersten Mal mit
seinem großen Fahrgeschäft in Karlsfeld stand: „Das Siedlerfest ist wirklich ein
sehr schönes und gut organisiertes Fest. Die Lage am See, die Zusammenstellung
des Festplatzes, das Festzelt, die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter und auch
der Geschäftsverlauf – wir kommen gerne wieder.“
Auch Festwirt Peter Brandl blickt auf „zehn gelungene Tage Siedlerfest“
zurück und ist „hochzufrieden“ mit dem diesjährigen Verlauf. „Es war wieder ein
sehr schönes Fest für die ganze Familie und vollkommen friedlich. Das ist für
uns immer mit das Wichtigste“, betont Peter Brandl. Sein Eindruck täuscht nicht:
Auch laut Polizei Dachau ist für ein Fest dieser Größenordnung deutlich weniger
passiert als üblich.
Selbst der bedauerliche
Konzertabbruch beim Auftritt von Schlagerqueen Mia Julia nach gesundheitlichen
Problemen infolge eines technischen Defekts habe der Stimmung im Zelt kaum einen
Abbruch getan. „Die Leute haben mit DJ einfach weitergefeiert“, so Brandl. Und
auch an den anderen Abenden sei die Stimmung mit Bands wie Ois Easy, der Högl
Fun Band oder der Partyband Tropical Rain ausgezeichnet gewesen.
Kein Zweifel also: Das Karlsfelder Siedlerfest 2023 hinterlässt
Veranstalter wie Besucher schon mit Vorfreude auf das kommende Jahr. Im
Hintergrund wird das auch schon bald in Angriff genommen, denn nach dem
Siedlerfest ist vor dem Siedlerfest: „Wir gönnen uns nach dem Abbau und der
Platzreinigung jetzt zwei bis drei Wochen Pause, dann beginnen schon wieder die
Planungen für das Karlsfelder Siedlerfest 2024“, so Christa Berger-Stögbauer
abschließend.
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- Redaktion
Öffentliche Bierprobe fürs Pfaffenhofener Volksfest.
(km) Die Stadt Pfaffenhofen an der Ilm lädt am Mittwoch, 23. August 2023 um
17:00 Uhr alle Interessierten zu einer öffentlichen Bierprobe vor das Rathaus
ein.
Solange der Vorrat reicht, können sich alle bei Freibier und Brezen auf das
Volksfest 2023 einstimmen. Für musikalische Unterhaltung sorgen „Die lustigen
Holledauer“. Bei schlechtem Wetter findet die Bierprobe im Rathaus statt.
Bei der Bierprobe gibt es auch die Gelegenheit, den
Bierkrug mit dem Volksfestplakat-Motiv und das Plakat zu kaufen. Dieses Jahr hat
der Illustrator Sebastian Schwamm das beliebte Motiv gestaltet.
Der Maßkrug aus Salzstein wird in einer limitierten Auflage von nur
100 Stück hergestellt und ist zum Selbstkostenpreis von 24 Euro erhältlich. Das
Plakat kostet 5 Euro.
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